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Kieferschmerzen: Ursachen, Behandlung, Tipps & Übungen


Was macht ein Kieferorthopäde?


Kieferschmerzen sind für Betroffene eine unangenehme Erkrankung, da sie die Fähigkeit zu essen, zu sprechen und zu lachen beeinträchtigen können. Auch beim Gähnen können Beschwerden entstehen.


Dabei sind gerade genussvolles Essen, herzhaftes Lachen und anregende Gespräche essentiell für uns Menschen, um glücklich zu sein. Alle diese Dinge tun wir für gewöhnlich für mehrere Stunden jeden Tag.


Warum es zu Kieferschmerzen kommt ist nicht immer eindeutig zu sagen. Es gibt zahlreiche Ursachen. Oftmals hat eine chronische Verspannung Ihrer Kaumuskulatur die Finger im Spiel.


Es gibt aber auch unterschiedliche Arten von Kieferschmerzen. Ursprüngliche Beschwerden im Kiefer können sogar ausstrahlen und Schmerzen in anderen Körperbereichen wie Kopf, Nacken und Rücken auslösen.


Das macht die Diagnose und die Auswahl der geeigneten Behandlung selbst für erfahrene Kieferorthopäden und CMD-Ärzte nicht immer einfach.


In diesem Beitrag erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Arten von Kieferschmerzen. Wir erklären die häufigsten Symptome und die typischen Ursachen von Schmerzen im Kieferbereich.


Zu guter Letzt erfahren Sie, was Ihre Kieferschmerzen mit CMD - der Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion - zu tun haben können und wir zeigen Ihnen eine Übungsanleitung für zuhause zum Nachmachen, was Ihre akuten Kieferschmerzen kurzzeitig lindern kann.




1. Arten von Kieferschmerzen


Schmerzen sind immer ein Alarmsignal Ihres Körpers, dass irgendetwas nicht stimmt. Deshalb ist es sinnvoll, Schmerzen abklären zu lassen und nach Möglichkeit nachhaltig zu lindern.


Bei Kieferschmerzen unterscheiden wir unterschiedliche Arten. Das Schmerzzentrum kann dabei unterschiedliche Bereiche des Kiefers betreffen. Auch die Art des Schmerzes kann von dumpf bis stechend, je nach Patient/In, individuell wahrgenommen werden.



Einseitige Kieferschmerzen, links oder rechts

Einseitige Kieferschmerzen treten gerne im Zusammenhang mit Zahnproblemen wie Karies oder beim Durchbruch der Weisheitszähne und nach langen Zahnbehandlungen wie das Ziehen eines Zahnes oder neuen Brücken, Kronen und Füllungen auf.


Diese einseitigen Kieferschmerzen machen sich dann häufig bei der Aktivierung des Kiefers, also beim Sprechen und Kauen bemerkbar.



Beidseitige Kieferschmerzen

Die Ursache für beidseitige Kieferschmerzen rührt oftmals von einer Verspannung der Kiefermuskulatur her. Dabei ist die Muskulatur des Kauapparates dermaßen verspannt und verkrampft, dass Schmerzen entstehen.



Kieferschmerzen beim Kauen

Kieferschmerzen beim Kauen sind häufig muskulär bedingt. Die Ursache ist oftmals in einer verspannten Kaumuskulatur zu finden.


Es kann sich aber auch um Zahnbeschwerden handeln wie z.B. Aufbiss-Schmerzen direkt am Zahn.



Schmerzen im Oberkiefer bzw. Unterkiefer

In diesem Fall hängt das häufig mit der Bisslage zusammen. Der Position also, die der Unterkiefer in Bezug auf den Oberkiefer, aber auch allgemein zum Schädel und dem Oberkörper einnimmt.


Liegt beim Biss eine sehr ungünstige Position von Ober- und Unterkiefer vor, so versuchen Muskulatur, Kiefergelenke oder die Schädelhaltung dies zu kompensieren. Das kann zu dauerhaften Kieferschmerzen führen.



Wenn Sie unter Kieferschmerzen leiden, dann sollten Sie einen spezialisierten Kieferorthopäden oder CMD-Arzt aufsuchen.


In jedem Fall ist eine ausführliche Anamnese notwendig, in dem Ihr Beschwerdeverlauf exakt erhoben und gezielte Untersuchungen durchgeführt werden.




2. Symptome und andere Schmerzen


Kieferschmerzen können auf sehr vielfältige Art und Weise auftreten. Patienten leiden dabei unter unterschiedlichen Schmerzzuständen.


Manche dieser Schmerzen betreffen direkt das Kiefer oder das Kiefergelenk. Andere hingegen betreffen andere, nahe und verwandte Stellen im Körper wie Gesicht, Nacken, Schultern oder Kopf.



Häufige Symptome:

  • Kieferschmerzen beim Bewegen des Kiefers (z.B. Kauen, Sprechen, Lachen etc.)

  • Generelle Gelenk- und Muskelempfindlichkeit

  • Eingeschränkte Mundöffnung (“Kieferklemme”)

  • Kiefergelenkgeräusche wie Knirschen, Knacken und Reiben beim Öffnen des Mundes

  • Dumpfe oder stechende Nervenschmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich

  • Gesichtsschwellungen



Gesundheitliche Probleme im Kiefer können auch Schmerzen verursachen, die von vielen - auch von Ärzten - nicht direkt mit Kieferproblemen in Zusammenhang gebracht werden.


So können Kieferprobleme durchaus Schmerzen oder Probleme in anderen Bereichen unseres Körpers auslösen wie beispielsweise:


  • Ohrenschmerzen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Sehstörungen

  • Schwindel

  • Nacken- und Schulterschmerzen

  • Halsschmerzen

  • Rückenschmerzen



Bei manchen Patient/Innen ist es nicht selten ein Mix aus mehreren Schmerzzuständen, was natürlich außerordentlich unangenehmen ist und für Betroffene eine große Einschränkung von Lebensqualität und Wohlbefinden mit sich bringt.





3. Auslöser von Kieferschmerzen


Was ist die Ursache Ihrer Kieferschmerzen? Das ist in der Tat nicht immer ganz einfach und eindeutig zu beantworten. Selbst Spezialisten und erfahrene Zahnärzte tappen manchmal im Dunkeln.



Häufige Auslöser von Kieferschmerzen:


Traumata

Ihre Kieferschmerzen sind die Folge eines Sturzes oder heftigen Schlages auf das Kiefer. Ein gebrochenes oder verschobenes Kiefer kann chronische, muskuläre Probleme und damit Schmerzen im Kieferbereich verursachen.



Zahnbehandlungen

Kieferschmerzen können nach einer erfolgten Zahnbehandlung entstehen. In der Regel bei größeren Eingriffen wie dem Ziehen eines Zahnes oder nach Füllungen, Kronen und Brücken. Auch neue Zahnimplantate können verantwortlich sein.



Zahnfehlstellungen

Zahnfehlstellungen wie beispielsweise Kreuz- oder Vorbiss sowie das Fehlen von Zähnen begünstigen die Fehlbelastung des gesamten Kauapparates und können Kieferbeschwerden hervorrufen.



Zahnschmerzen

Ein schmerzhafter Zahn kann bewusst oder unbewusst zu einer Schonhaltung beim Kauen führen, was bei längerer Dauer das sensible Zusammenspiel im Kauapparat aus dem Gleichgewicht bringt. Chronische Muskelverspannungen und Schmerzen sind die Folge.



Zähneknirschen (Stress)

Übermäßiger Stress und chronische psychische Anspannung können eine gewichtige Rolle bei Kieferschmerzen spielen. Sie gelten aus Hauptauslöser für das nächtliche Zähneknirschen - fachärztlich Bruxismus genannt.



Infektionen

Eine Infektion im Kopf- und Halsbereich, insbesondere eine Ohren- oder Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), kann Kieferschmerzen verursachen. Auch Entzündungen von Zähnen und wurzelbehandelten Zähnen.



Mundatmung

Ein weiterer Risikofaktor für die korrekte Kieferentwicklung stellt die Mundatmung, bereits im Kindesalter, dar. Dabei können das Wachstum des Oberkiefers, als auch die Höhenentwicklung der Zahnbögen gestört werden, was zu chronischen Kieferschmerzen führen kann.





4. CMD-Therapie in der Behandlung


Der Unterschied zwischen Kieferorthopäde, Zahnarzt und Kieferchirurg


Meine Erfahrung zeigt, dass Kieferschmerzen oftmals in direktem Zusammenhang mit einer CMD, einer Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion, stehen. Aber auch andere Schmerzen wie Kopf-, Nacken und Schulterschmerzen beispielsweise können Folge einer CMD sein.


CMD ist ein komplexes, bislang leider noch wenig bekanntes, aber gleichzeitig weit verbreitetes Krankheitsbild in unserer Gesellschaft. Neuere Untersuchungen zeigen, dass über 60 Prozent der Bevölkerung Symptome einer CMD aufweisen.


CMD betrifft alle, vom Kleinkind bis zum Greis. Am häufigsten sind Frauen jüngeren bis mittleren Alters betroffen - etwa achtmal so häufig wie Männer.


CMD ist eine Kaufunktionsstörung, welche das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskulatur, das Kausystem im Ganzen, betrifft. Es handelt sich um eine Fehlfunktion, eine Dysfunktion, zwischen Schädel und Kiefer mit weitreichenden, krankmachenden Folgen.


Je nach Art der Kieferschmerzen und des letztendlichen Befundes ist eine zielgerichtete fachärztliche Behandlung notwendig.


Während Infektionen zumeist medikamentös behandelt werden können, ist bei Vorliegen einer CMD-Erkrankung eine individuelle CMD-Therapie bei einem spezialisierten CMD-Arzt ratsam.


Während Infektionen zumeist medikamentös behandelt werden können, ist bei Vorliegen einer CMD-Erkrankung eine individuelle CMD-Therapie bei einem spezialisierten CMD-Arzt ratsam.




5. Sie leiden an Kieferschmerzen? Tipps & Übung für zuhause


Sie haben im Moment starke Kieferschmerzen und suchen Tipps und Übungen zur sofortigen Linderung Ihrer Beschwerden?


Wir empfehlen Ihnen folgende Maßnahmen:



Wärme (z.B. mit Wärmepad oder Wärmflasche)


Eine verspannte Muskulatur ist schlecht durchblutet, daher kann hier Wärme sehr gute Dienste leisten. Durch die Wärme öffnen sich die Blutgefäße und sorgen für eine bessere Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen.


Besorgen Sie sich ein Wärmepad, vielleicht haben Sie schon eines zuhause. Drücken Sie dieses Wärmepad 10-20 Minuten an die schmerzhafte Stelle. Wiederholen Sie das 3-4 Mal täglich. Das entspannt die Muskulatur und kann helfen den Schmerz zu lindern.


Sollte Wärme die Beschwerden verschlechtern, kann ein entzündlicher Prozess als Ursache Ihrer Beschwerden vermutet werden. In diesem Fall können Sie auch Kälte anwenden. Hierbei sollten Sie aber beachten, Kälte nicht länger als 5 Minuten einwirken zu lassen.



Aufbisspolster


Besorgen Sie sich ein Aufbisspolster (z.B. Aqualizer) für Ihre Zähne. Sie erhalten diesen in der Apotheke, im Internet oder auch direkt bei uns.


Das hilft Ihnen den Biss zu entspannen und kann Ihre Schmerzen reduzieren.



Nach diesem Termin steht fest, ob Sie oder Ihr Kind von einer kieferorthopädischen Behandlung profitieren oder nicht.




Übungen für zuhause


Mit einem Aufbisspolster (z.B. Aqualizer) entspannen:


Tragezeit:


Sie beginnen mit einer Tragezeit von 10 bis 15 Minuten täglich. Während des Tragens sollten Sie bewusst versuchen zu entspannen und sollten es vermeiden mit den Zähnen auf das Polster zu pressen.


Falls Sie pressen, sollten Sie bitte das Kissen umgehend herausnehmen, da es sonst zu einem gegenteiligen Effekt kommen würde.


Nach der Eingewöhnungsphase (sobald sie keinen Drang mehr verspüren sollten darauf zu pressen) können Sie das Polster gerne öfter nach Bedarf tragen.



Praxis Tipp:


Starten Sie unter keinen Umständen mit der Nachttragezeit! Es ist sehr entscheidend, dass Sie Ihrer Muskulatur die Möglichkeit geben, sich vorab an das Aufbisspolster zu gewöhnen. Sobald Sie keinen Drang mehr verspüren sollten darauf zu pressen, können Sie das Polster auch gerne in der Nacht tragen.




Wie sollte das Kissen verwendet werden?


• Lockeres Kauen (Fördert die Muskeldurchblutung)

• Immer wieder den Mund weit öffnen (Mobilisation der Kiefergelenke)

• Aber auch ein entspanntes Ablegen der Zähne auf dem Polster ist oft schon ausreichend

• Bewusst loslassen und entspannen!




Gut zu wissen!


Die Kaumuskulatur kann sich anfangs etwas müde anfühlen, dies sollte sich aber mit vermehrter Tragedauer verbessern. Denn eine chronisch verspannte Muskulatur ist schlecht durchblutet und bewegungsfaul. Es kann durchaus sein, dass es zu einer kurzzeitigen Verschlechterung der Beschwerden kommt (max. 1 Woche).


Warum? Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Muskelkrampf im Bein und sollen gehen. Es wird eine Zeit lang dauern bis sich der Krampf löst, aber bis dahin wird das Bein wohl oder übel schmerzen.


Durch das Bewegungstraining wird die Durchblutung verbessert und der Stoffwechsel angeregt und somit der Muskel wieder sanft an eine normale Funktion herangeführt.


Wärme kann den Effekt des Entspannungskissens zusätzlich unterstützen. Einfach eine Wärmequelle auf den schmerzenden Muskel auflegen.



Nehmen Sie sich Zeit!


Während der Muskelentspannungsübungen bitte nichts anderes machen das Sie ablenken könnte. Es könnte sein, dass Sie – ohne es zu bemerken - beginnen mit den Zähnen zu pressen. Das hätte einen fatalen Effekt, da die Wirkung des Aufbisspolsters somit umgekehrt werden würde. Die Schmerzen werden deutlich schlimmer, da der Muskel der eigentlich bewegt werden sollte, konstant anspannt und somit die Durchblutung noch schlechter wird!



In welchen Bereichen werden Veränderungen bemerkbar?


• Ein anderer Erstkontakt der Zähne als in der gewohnten Bisslage

• (siehe unten „Selbsttest“)

• Verbesserung der Mundöffnung

• Bewegungsumfang der Kopfdrehung

• Veränderung der Zahnmittelinien von Ober- zu Unterkiefer

• Knackgeräusche (keine Panik, dass ist kein Problem)

• Die Muskulatur sollte sich entspannter bzw. „leichter“ anfühlen.






6. Der Kieferschmerzen Selbsttest für zuhause:


Nach der Eingewöhnungsphase von 2-3 Wochen können Sie zum Selbsttest übergehen. Lesen Sie bitte folgenden Ablauf aufmerksam durch. Dies ist sehr wichtig, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten:


  1. Vergewissern Sie sich, dass das Aufbisspolster noch funktioniert oder nehmen Sie für den Test ein neues.

  2. Tragen Sie das Aufbisspolster eine ganze Stunde bevor Sie zum Selbsttest übergehen.

  3. Nehmen Sie eine aufrechte Sitzhaltung ein

  4. Bevor Sie das Polster entfernen, schlucken Sie bitte zuerst den Speichel hinunter. Dies hat den Hintergrund, dass beim Schluckakt die Zähne ohne das Polster wieder in Ihre ursprüngliche Position geführt werden würden und somit der Entspannungseffekt wieder verschwinden würde.

  5. Das Polster wurde entfernt und die Lippen sind geschlossen. In dieser Position sollte kein Zahnkontakt vorhanden sein. Falls doch sind Sie entweder noch nicht genug entspannt oder es gibt ein Problem mit der Ruheschwebe des Unterkiefers.

  6. Schließen Sie die Augen und lassen Sie das Unterkiefer so langsam wie eine Schnecke zuschweben bis Sie einen Hauch von einem Zahnkontakt spüren.



Bei Punkt 6 ist es ganz entscheidend sich wirklich Zeit zu lassen und in sich hineinzuspüren. Der Effekt des neuen Zahnkontakts ist sehr, sehr sensibel.


Dieser Erstkontakt kann von Patient/In zu Patient/In an unterschiedlichen Zähnen liegen.


Sollte es zu einer Verbesserung Ihrer Beschwerden kommen und/oder der Erstkontakt der Zähne an einer ganz neuen Stelle stattfinden und von Ihrem gewohnten Biss abweichen ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Beschwerden mit Ihrer Verzahnung zu tun haben.


In diesem Fall wären Sie eine vielversprechende/r Kandidatin / ein Kandidat für eine Aufbiss-Schienentherapie.



Wichtig!


Aufbisspolster sind nicht als Dauerlösung gedacht und die Anwendung sollte der Akutversorgung bzw. Diagnostik vorbehalten sein. Darüber hinaus sollten sie nicht non-stop getragen werden, da es unter Umständen zu unkontrollierbaren Zahnverwanderungen und Bissveränderungen kommen kann. Bitte besprechen Sie die Tragezeit mit Ihrem behandelnden Arzt. Falls Sie Fragen dazu haben sollten, können Sie uns auch gerne ansprechen.






Weitere Hilfsmaßnahmen


Faszienmassage

Diese Übung dient dazu Verklebungen des Bindegewebes sanft zu lösen. Hierzu fassen Sie die Haut über dem schmerzenden Muskel und rollen diese zwischen Ihren Fingern aus.

Zusätzlich können Sie den Prozess auch durch leichtes Zeihen unterstützen. Dies kann anfangs etwas schmerzhaft sein, sollte sich aber danach besser / leichter anfühlen.


Muskelmassage

Tasten Sie sich zuerst mit dem Zeige- und Mittelfinger durch den schmerzenden Muskel hindurch. Dabei werden Ihnen vielleicht sogenannte „Strains“ verspannte Muskelstränge auffallen. Sie beginnen diese oberflächlich sanft sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung auszumassieren.


Dies kann zu Beginn auch zum Teil (sehr) schmerzhaft sein, sollte aber dann von Mal zu Mal besser werden. Mit jedem weiteren Durchgang können Sie sich mit der Massage mit mehr Druck auch tiefer in die Muskulatur wagen.


Akupressur

Im Gegensatz zur Akkupunktur wird bei der Akupressur nicht mit Nadeln sondern mit Druck gearbeitet. Sofern man die richtigen Punkte kennt, kann auch mit Akupressur eine Linderung der Symptome herbeigerufen werden. Hierzu bedienen wir uns sogenannter Repräsentationsareale des Ohres. Alle Körperregionen spiegeln sich am Ohr wieder und können dort durch Druck gereizt werden.




Das sollten Sie bei Kieferschmerzen vermeiden


  • Kaugummikauen

  • Koffein & Alkohol – Koffein kann den Schlaf beeinträchtigen und die Muskelspannung erhöhen.

  • Übermäßig weites Öffnen des Mundes